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Variante 1: Ausgangspunkt ist die
Postautohaltestelle Fuhren an der
Sustenpass-Strasse. Hier biegt die alte
Sustenstrasse zum Gadmerwasser ab.
Beim "E.W.-Gebäude" befinden sich genügend
Parkplätze. Am Waldsaum geht es talauswärts bis
zur nächsten Brücke. Ein steiler Alpweg zweigt
hangwärts ab und steigt durch den Wald nach
Schaftelen empor. In weitem Bogen
führt er, ein höher gelegenes Wäldchen umgehend,
an der Schaftellaui zurück und
steigt dem Bach entlang hoch. Hier bietet sich
ein schöner Rückblick zur
Wildgärst-Gruppe und übers Tal zum
Tällistock. Durch den
Schaftellauiwald zieht sich der Weg nun
zur Alp Im Hori hinunter und quert
den Böse Graben. In der Tiefe
zwängt sich das Triftwasser durch den Fels.
Sanft absteigend erreicht man die Underi
Trift, die Bergstation der Triftbahn in
einem wilden Felskessel, umgrenzt von Fleschen-,
Mähren- und Windegghorn, sowie Drosiegg,
Murwetestock und Radlefshorn. Eine einmalige
wild-romantische Bergszenerie!
Variante 2:
Wer es lieber gemütlich hat, wählt die Variante
mit der
Triftbahn.
Direkt bei der Postautohaltestelle
Chäppeli bei Nessental befindet sich die
Talstation. Von da bringt einen die Bahn in
wenigen Minuten durch die imposante Schlucht zur
Bergstation.
Ob man nun zu
Fuss oder mit Bahn in die Underi Trift
gelangt ist, ab hier geht es zu Fuss ebenen Wegs
zum Talboden und wechselt über das Triftwasser
von der bewaldeten Ost- zur felsigen Westseite.
60 Meter steigt der Weg nun durch die Bergflanke
an, bis man auf den Weg stosst, der von
Schwendi her führt.
Variante 3:
Ausgangspunkt für diese Weg-Variante ist
ebenfalls
Postautohaltestelle und Talstation
Schwendi/Chäppeli an der Sustenstrasse. Eine Kiesstrasse (ca. 1 km) führt
zu einem Parkplatz. Von dort aus führt der
Hüttenweg hinunter zum Triftwasser, wo eine
Brücke die imposante Schlucht überquert. Nach
einen kurzen flachen Wegstück gabelt sich der
Weg. Links führt er durch den Wald hinauf
Richtung Inn. Erggeli. Hier wird man noch einmal
an den Lawinenwinter 98/99 erinnert: entlang des
Weges hat eine Lawine eine breite Schneise
hinterlassen und die Erggeli-Hütte nur knapp
verfehlt. Über den Waldboden - mit
endlosen
Heidelbeerstauden - die Ostflanke des Trifttales
und den Tobiger-Graben gelangt man in die
Underi
Trift. Da dieser Weg teilweise leicht
ausgesetzt und weniger oft begangen wird, eignet
er sich nur für erfahrene, trittsichere
Bergwanderer; Familien mit kleineren Kindern ist
er nicht zu empfehlen.
Der gemeinsame Weg
führt nun entlang der Ostseite durch
steiniges Gebiet, später durch lockeren
Erlen-Buschbestand zu Bosslis Stein.
Von hier bieten sich wiederum drei Möglichkeiten
zur Windegghütte zu gelangen, die auf einer
Infotafel detailliert beschrieben sind. Die
erste ist der ursprüngliche Hüttenweg, der
rechts abbiegt und sehr steil, einige
Schweisstropfen fordernd, direkt zur
Windegghütte führt. Die beiden anderen führen
links an Bosslis Stein vorbei,
entlang des Trift-Hüttenweges. Nach etwa 20
Minuten biegt der "Familienweg" rechts ab und
führt, weit weniger steil ansteigend als der
direkte Hüttenweg, zur Hütte. Die dritte und
wohl spektakulärste Möglichkeit führt zur
Hängeseilbrücke. Wenige Meter davor
zweigt er rechts ab und führt über einen
Felsrücken und durch mit Seilen und Ketten
gesicherte Felsbänder zur Windegghütte. Diese
letzte Variante bietet zwar zahlreiche,
einzigartige Aussichtspunkte auf den
Gletscherkessel mit Triftgletscher,
Gletscherabbruch und See, ist aber nur für
trittsichere Bergwanderer mit gutem Schuhwerk zu
empfehlen!
Je nach
gewählter Aufstiegsvariante liegt die Marschzeit
zur Hütte bei rund 3 bis 4 Stunden, die
Triftbahn halbiert diese ungefähr.
Die
Windegghütte kann auch von Guttannen über den
Furtwangsattel erreicht werden. Hier müssen rund
1500 Höhenmeter auf einem guten Bergwanderweg
überwältigt werden. Die Marschzeit beträgt ca. 6
Stunden.
Wichtig:
Die Wege sind gut markiert und befinden sich in
gutem Zustand. Trotzdem möchten wir ausdrücklich
darauf hinweisen, dass wir uns in alpinem Gebiet
befinden und die Zugangswege Bergwege sind!
Wander- oder Trekkingschuhe, gute Ausrüstung und
ein Mindestmass an Trittsicherheit sind absolute
Voraussetzung und Kinder müssen unbedingt
beaufsichtigt werden (vgl.
SAC Berg- und Alpinwanderskala)!
Das Triftgebiet
wird während den Sommermonaten als Schafalp
genutzt. Wir bitten dich daher, die
nutzungsbedingten Zäune zu belassen,
Zaundurchgänge immer zu schliessen und Hunde an
der Leine zu führen. Das freie Campieren und
Feuer entfachen ist zu unterlassen!
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